Gedanken zum Tag (02.03.2026)

KOMMENTAR von Guido Sawatzki

DER BLUTRAUSCH UND DIE ANGST EINES DONALD TRUMP

Das Verhalten der USA unter Donald Trump und seines israelischen Verbündeten ist nicht die Auferstehung der Barbarei, sondern deren Fortsetzung. Die massenhafte Auslöschung von Menschen scheint in den Genen der Amerikaner zu liegen – begonnen mit den Massakern an den Ureinwohnern, fortgesetzt mit dem ersten Abwurf der Atombombe über Japan und der flächendeckenden Zerstörung ganzer Landstriche und Städte; ebenfalls die Lust am Zerbomben zahlreicher deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg … das Rauchen der Trümmer, das grauenvolle Töten Hunderttausender durch die Alliierten – niemand hätte gedacht, dass es danach noch eine Steigerung gibt.

Die Herabwürdigung von Menschen zu einem Nichts …

… zu Ungeziefer, um sie anschließend umso rascher und „effektiver“ vernichten zu können – eine „erfolgreiche“ Strategie der Nazis, fortgesetzt von den Amerikanern … erprobt in Indochina, wo beispielsweise ganze Generationen von Menschen durch den Einsatz des Herbizids „Agent Orange“ auf grausamste Weise geschädigt wurden.

Gestalten wie Trump, die sich nicht scheuen, zur Gewalt im eigenen Land aufzurufen, scheinen sich an der massenhaften Zerstörung und Barbarei regelrecht zu berauschen. Als Spielfeld dienen derzeit die arabischen Länder. Die flächendeckende Bombardierung des Gazastreifens, begleitet von einem Vernichtungsfeldzug der Amerikaner Hand in Hand mit den Israelis gegen die Palästinenser war nur der Anfang.

Hinter alledem steht jedoch die Angst –

die des Narzissten Donald Trump gleichermaßen wie die des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu. Bei ersterem würde der Verlust der nächsten Wahlen sein politisches Schicksal besiegeln, womit er dann unter Umständen leichter für seine Vergehen und Verbrechen (Stichwort „Epstein“ und andere) zur Rechenschaft gezogen werden könnte; Benjamin Netanjahu befürchtet Anklagen sowohl im eigenen Land als auch seine Auslieferung an den Internationalen Gerichtshof. Beiden Regierungschefs liegt deshalb eminent viel an einem manipulativen Eingriff in die bestehende Weltordnung zu ihren Gunsten bis hin zu deren Zerstörung.

Die Instrumente des Friedens dagegen versagen.

Die UNO:

Ein Bild der Schwäche, eine Farce … ein Spielball der Diktatoren dieser Welt, in den Händen der Amerikaner zudem zu einer Lachnummer verkommen. Um den Autokraten Donald Trump gnädig zu stimmen, darf beispielsweise dessen Ehefrau Melania den Vorsitz dieses höchsten Gremiums übernehmen. Selbst der nächste Friedensnobelpreis wird voraussichtlich auf der Schlachtbank der Macht geopfert werden, um dem selbsternannten Weltenherrscher Donald Trump Tribut zu zollen und der Zollkeule zu entgehen … eine Petitesse zwar, aber sichtbares Zeichen gegenwärtiger Ohnmacht in dieser Welt.