von Guido Sawatzki
MIT SIEGMUND IN DIE „URNE“ … Friede seiner Asche?
Starr ruht der See – und die Republik bibbert angesichts eines Wahlausgangs in Sachsen-ja, biAnhalt, der von sogenannten Prognosen herbeigeredet wird, wonach eine politische Sturmflut droht, die aus der ursprünglichen Kiesgrubenidylle des Salbker Sees (im Süden Magdeburgs) möglicherweise eine braune Schlammwüste entstehen lässt.
ABER NEIN DOCH!
Vielleicht hat das Ganze am Ende ja doch etwas Positives … nämlich, dass sich die Leut‘ darüber Gedanken machen, ob diese Parteiendemokratie, die dem Westen Deutschlands damals von den Siegermächten (mehr oder minder) übergestülpt wurde, in der jetzigen Form denn wirklich noch Sinn macht.
(West-)Deutschland hatte das Glück, über viele Jahre hinweg Persönlichkeiten an der Spitze von Partei und Staat zu haben, die kraft ihrer persönlichen Autorität und Integrität die Dinge durchsetzten, die einfach nötig waren. Dieses Gerüst kam ins Wanken, als eine gewisse Dame ihre Arme weit ausbreitete – mit der Folge, dass gewissermaßen die Dämme brachen.
NUN KÖNNEN WIR DAS „WASSER“ NICHT MEHR ZURÜCKDRÄNGEN …
Es bleibt nur zu hoffen, dass wir irgendwann – unter anderem bei der kommenden Wahl Staatslenker bekommen, die sich der Verantwortung nicht nur ihrer eigenen (politischen wie wirtschaftlichen und sozialen) Klientel wieder bewusst werden – unter Einbeziehung aller hier mittlerweile lebenden Menschen.
UND NOCH EINMAL DER DEZENTE HINWEIS:
Ein Grundgesetz und eine Staatsform sind nicht für alle Ewigkeit festgeklopft. Das System hat mittlerweile Risse bekommen – Flickschusterei ist Zeitvergeudung!