
Geschichten von Menschen mit ihren Fehlern und Schwächen, die oft nur durch einen Zufall in Situationen hineingeraten, in denen sie auf das zurückgeworfen werden, was sie eigentlich ausmacht. Ausweichen oder Wegducken? Fehlanzeige.
„Guido’s skurrile AnekTOTEN“
Gestohlene Träume
In der Kurzgeschichte „Die falsche Tür“ durchlebt ein junger Mann die Fremdheit einer Stadt. Zwar möchte er nicht auffallen, andererseits sucht er die Nähe zu Menschen. Sein Streifzug durch die Nacht gleicht einer Odyssee – mit ungewissem Ende.
Unzählige mikroskopisch kleine seelische Verletzungen lassen in „Das Ende vom Lied“ das zwangsläufige Ende einer Beziehung erahnen. Bruno will es nicht wahrhaben, sucht für sich Ausflüchte, kämpft dagegen an, setzt sich in seinen Maserati … gibt Gas.
In der Kurzgeschichte „Jedem Topf sein Deckelchen“ macht ein Hobby-Archäologe und nebenbei Betreiber eines Schnapsmuseums in mittelalterlichen Kellern manch sonderbare Entdeckung; eine jedoch fordert ihn ganz besonders.
In „Das verbotene Parfüm“ schlägt ein geheimnisvolles, parfümiertes Tüchlein, auf einer Buchmesse scheinbar achtlos liegen gelassen, einen Schriftsteller vollkommen in seinen Bann. Die Bücher werden ihm dabei mehr und mehr zur Nebensache.
Eine verwöhnte Zicke, die glaubt, sich Jeden und Alles kaufen zu können, steht im Mittelpunkt von „Die Milliardärin und ihr Wölfchen“. Als sie sich jedoch mit ihrem Angelcoach auf hoher See anlegt, gibt es eine Überraschung.
„Die Vergangenheit ist niemals tot“: Ob es eine gute Idee ist, Vergangenes wieder aufleben lassen, fragt Erik sich, als er auf seine Ex trifft. Doch kann er auch diesmal nicht widerstehen. Dabei hat er ein wichtiges Detail außer Acht gelassen.
Was eine Sackkarre in einer Kirche verloren hat, die Antwort darauf gibt die Kurzgeschichte „Friede sei mit dir“. Mit der Frau eines andern, der zudem noch sein engster Freund ist, ein Verhältnis anzufangen, kann gelegentlich ins Auge gehen.
Dass ein American Staffordshire Terrier neugierig an ihren Waden schnüffelt, nimmt Barbara seltsamerweise widerspruchslos hin. In „Gestohlene Träume“ hat die „ehrwürdige Schwester Barbara“ aber noch weit tiefergehende Begegnungen.
In „Letzte WhatsApp“ folgt Adrien dem Hilferuf seines bretonischen Großvaters. Als er gemeinsam mit seiner Verlobten in die Bretagne aufbricht, glaubt er noch an einen Streich seniler, alter Greise. Doch der Urlaubstripp entwickelt sich völlig anders.
„Muttertriebe“: Dass es kein üblicher Auftrag sein würde, hatte die Maklerin schon am Telefon geahnt. Dass sie Gummistiefel brauchen würde, war dabei noch das kleinste Übel. Ein Friedhofsbesuch zusammen mit dem Auftraggeber ernüchtert sie.
Eier zum Frühstück sind an sich nichts Ungewöhnliches. Besondere Bedeutung erlangen sie jedoch, wenn sie quasi vom Himmel fallen. Aber auch Gewalt und Misstrauen sowie Liebe und Vertrauen finden Eingang in die Kurzgeschichte „Geröstete Eier“.