von Guido Sawatzki
STELL DIR VOR . . .
… du siehst den Menschen in deinem Gegenüber – und nicht die coole Businessfrau oder den Erfolgsmann; siehst nicht das pummelige Mädchen oder den abgewrackten Typen, der sich vom Flaschensammeln ernährt.
STELL DIR VOR,
… du siehst hinter die Masken, dein Blick nimmt die Hilflosigkeit wahr, die sich oftmals hinter der Gewalt verbirgt; erkennst deine Selbstzweifel, die dich daran hindern, deinem Gewissen zu folgen und zu handeln.
STELL DIR VOR,
… du mühst dich, der Schublade zu entkommen, in die du gesteckt wurdest, durchbrichst den Panzer deiner Vorurteile, den keine Liebe zu durchdringen vermag; entledigst dich der Zwangsjacke, in der dein ICH kleingehalten wird.
STELL DIR VOR,
… du setzt deinen freien Geist dafür ein, dass wieder Vernunft und gegenseitiger Respekt in die Welt zurückkehren; verlässt die Blase des Alltags, befreist dich von der Zensur in den Köpfen, hinterfragst, was andere dir einreden wollen.
STELL DIR VOR,
… du siehst nicht das Scheitern der anderen, sondern streckst ihnen die Hand entgegen, damit sie dir auf Augenhöhe begegnen können – wieder Mensch sein können.
STELL DIR VOR,
… du spielst dich nicht, sondern machst dich zu dem, der du wirklich bist:
EIN MENSCH.