von Guido Sawatzki
KRITISCHER DEUTSCHER JOURNALISMUS – QUO VADIS?
Selbst in eindeutigen Fällen von Staatsterrorismus wie der Ermordung der US-Bürgerin Renee Good nehmen viele Medienvertreter eine wankelmütige Haltung ein. Ihnen steckt vielfach die Angst im Nacken, ihre Pöstchen zu verlieren.
Zugegebenermaßen ist dies in einem Land wie dem unsrigen, in welchem viele Bürger es (immer noch) gewohnt sind, vor der Obrigkeit zu kuschen und dies vor jede Moral stellen, mehr als verständlich; hinzu kommt die typische (und weltweit belächelte) „German Angst“.
Hanns Joachim Friedrichs und die Frage der journalistischen Unabhängigkeit
Ob wohl der verstorbene Journalist Hanns Joachim Friedrichs seine damalige Aussage heutzutage unkommentiert wiederholen würde (???):
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, … dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache.“
Journalismus zwischen Distanz und Verantwortung
Würde er sich nicht auch als Kämpfer für die Wahrheit einsetzen und seine Kompetenzen und Fähigkeiten uneingeschränkt in den Dienst der Aufklärung stellen …
… um der GERECHTIGKEIT willen?